Gedicht : herbstlich

Herbst

 

Das Jahr ist nicht mehr jung, die Sonne
ruht mittags schräg am heimgesuchten Haus.
Der Abend streckt schon früh die Hand
mit Nebel in den Garten aus
und bleicht die stillen Rosen.
Und löscht den Gästen das Gesicht.


Da fahren Sprechmaschinen hoch, es leckt
die unersättlich flinke Zunge
den Schmelz von Abend, Garten, Frauen.
Der nahe Acker schickt den hohlen Hauch, das macht
das Gähnen und das Grauen.

Gute Nacht